Erfahrungen mit dem Sozialamt Altona 
Die hier geschilderten Vorgänge basieren auf vorliegende Dokumente und auf der Darstellung des Betroffenen und stellen somit eine persönliche Bewertung dar. ← Zurück zur Übersicht

Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Frau Pockrand (Sozialamt Altona): Der Fall Hans S.

von Jan Petermann, 15.07.2026

Ein Bürger, der seine Rechte einfordert, und eine Behörde, die nicht reagiert – dieser Fall wirft Fragen auf. Hans S., ein Rentner aus Hamburg, hat gegen Frau Pockrand, die Leiterin des Sozialamtes Altona, eine weitere Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht. Der Grund: Schwere Vorwürfe, die sie ihm gemacht hat, aber nicht belegen kann.

Die Ausgangslage: Ein schwerer Vorwurf

In einem Schreiben vom 10. Juni 2026 behauptete Frau Pockrand, der Rentner Hans S. würde mit seinen Veröffentlichungen im Internet gezielt versuchen, handelnde Personen in ihrem Ansehen herabzusetzen, sie in der Öffentlichkeit schlechtzumachen und ihren Ruf zu schädigen.

Für Herrn S. eine unhaltbare und ehrverletzende Behauptung, die er entschieden zurückwies.

Die Reaktion: Ultimatum und Forderungen

Herr S. forderte Frau Pockrand in einer E-Mail vom 22. Juni 2026 auf, ihre Vorwürfe schriftlich zurückzunehmen und sich zu entschuldigen. Zudem verlangte er die schriftliche Bestätigung, dass diese persönlichen Wertungen nicht in seine behördliche Leistungsakte aufgenommen wurden. Als Frist für eine Antwort setzte er den 06. Juli 2026.

Die Eskalation: Dienstaufsichtsbeschwerde nach ausbleibender Antwort

Frau Pockrand antwortete nicht. Daraufhin reichte Hans S. am 14. Juli 2026 eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Bezirksamt Altona ein. Diese Beschwerde richtet sich nicht gegen sozialrechtliche Entscheidungen, sondern gegen das persönliche Verhalten von Frau Pockrand als Behördenleiterin.

Die Kernpunkte seiner Beschwerde:

  1. Unbegründete Motive: Seine Internetseite diene der sachlichen Dokumentation von Verwaltungsvorgängen. Persönliche Beleidigungen seien nicht sein Ziel und kämen auf seiner Seite nicht vor. Er habe sogar angeboten, Inhalte zu löschen, falls sie als ehrverletzend empfunden werden.

  2. Fehlende Belege: Frau Pockrand bleibe den Beweis für ihre Behauptung schuldig, dass er ihren Ruf schädigen wolle.

  3. Systematische Diskreditierung: Es bestehe die Gefahr, dass diese unbegründeten Vorwürfe durch Aktenweitergabe an Gerichte oder andere Stellen Dritten zugänglich gemacht werden und so sein Persönlichkeitsrecht verletzen. Dies sei Teil eines systematischen Musters, um ihn herabzuwürdigen.

  4. Bitte um Prüfung: Das Bezirksamt möge prüfen, ob das Verhalten von Frau Pockrand mit ihren Dienstpflichten vereinbar ist.

Das Fazit des Rentners

„Ich bin an einer sachlichen Klärung und nicht an einer Eskalation interessiert“, schrieb Hans S. zu Beginn des Konflikts. Nachdem seine Forderung ignoriert wurde, sah er keinen anderen Weg, als den offiziellen Dienstweg zu beschreiten. Sein Anliegen: eine gesetzeskonforme und vorurteilsfreie Behandlung.

Bedeutung und Hintergrund

Dieser Fall zeigt exemplarisch, wie ein Konflikt zwischen Bürger und Verwaltung eskalieren kann, wenn behördliche Vorwürfe nicht begründet und Bitten um Klärung ignoriert werden. Die Dienstaufsichtsbeschwerde ist für Bürger das Mittel der Wahl, um persönliches Fehlverhalten von Amtsträgern zu rügen. Der Ausgang dieses Verfahrens bleibt abzuwarten. Wir werden berichten, wie das Bezirksamt Altona auf die Beschwerde reagiert und ob eine sachliche Klärung erreicht werden kann.