Die hier geschilderten Vorgänge basieren auf vorliegende Dokumente und auf der Darstellung des Betroffenen und stellen somit eine persönliche Bewertung dar. 

Es bloggen: Christian Stoll – Jan Petermann – Jutta König – Gerd Müller

Erfahrungen des Rentners Hans S. mit dem Sozialamt-Altona

Wir berichten, wie das Sozialamt Altona mit älteren, finanziell abhängigen Menschen umgeht, die Grundsicherung im Alter erhalten.
Grundlage sind die dokumentierten Vorkommnisse des 75-jährigen Rentners Hans S.

Was ist das nur für eine Behörde?
Der Rentner Hans S. schreibt hier über seine Erfahrungen mit dem Sozialamt Altona, die alles andere sind als erfreulich. Er empfindet sie vielmehr als bürgerfern, unhöflich, respektlos, nicht fürsorglich und nicht empathisch und kann das auch belegen. → hier lesen

+++ Er hat es schon wieder getan +++
Für 15 Euro hat er im April 2026 erneut Pfandflaschen gesammelt und das ordnungsgemäß dem Sozialamt Altona mitgeteilt. Aufgrund der massiven Korrespondenz mit der Behörde ist eine neue Druckerpatrone zur weiteren Dokumentation nötig. Zudem forderte er die Amtsleiterin, Frau Pockrand, erneut auf, die zuvor einbehaltenen Pfandbeträge aus den vergangenen Monaten zurückzuerstatten.

Aufgrund unserer Artikel gab es Reaktionen von Medien und der Lokalpolitik.

  • Das Straßenmagazin Hinz&Kunzt greift die Geschichte auf und berichtet darüber ➡️
  • Weitere Medien werden aufmerksam:  TAZNDRWELTFocusHH AbendblattMOPO
  • Die Politik mischt mit. Schaunsemal hier ➡️
  • Auch hier auf Facebook

Ein Armutszeugnis für das Sozialamt Altona.

Ein Rentner muss das Sozialgericht anrufen, um klären zu lassen, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist – dass man informiert, bevor man Beträge kürzt.

Das Weglassen von Tatsachen in behördlichen Schreiben wird auch als „aktenwidrige Verkürzung“ bezeichnet.

Ein Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie erhalten die Personalakte eines Mitarbeiters zur Bewertung. Darin steht, dass er wiederholt bei Rot über die Ampel gefahren ist.
Der Grund dafür wird in der Akte verschwiegen: Er ist zweimal einem Einsatzwagen der Polizei ausgewichen. → weiterlesen

Versuch der Schuldumkehr im Amt?

Behördenmitarbeiter*innen sind dazu verpflichtet, wahrheitsgemäß, sachlich und unparteiisch zu handeln. Bereits der Versuch einer Schuldumkehr ist ihnen ausdrücklich untersagt.

Unterstützung durch die GFF

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF)</strong> ist auf den Fall von Hans S. aufmerksam geworden
und steht ihm nun juristisch zur Seite. Für den Rentner bedeutet das mehr als nur rechtlichen Beistand:

Es ist ein Zeichen, dass ich nicht allein bin. Dass jemand hinsieht. Dass Gerechtigkeit möglich bleibt – auch für Menschen ohne Geld und ohne Lobby. – Hans S.

Die GFF kämpft seit 2015 für Grund- und Menschenrechte. Mit Mut, Ausdauer und strategischen Gerichtsverfahren stellt sie sich Staat und Unternehmen entgegen, wenn diese gegen das Gesetz verstoßen. Der Verein finanziert sich <strong>ausschließlich durch Fördermitglieder und Spenden – ohne staatliche Gelder, für parteipolitische Unabhängigkeit.

Hinweis für Betroffene: Die GFF prüft strategisch bedeutsame Fälle. Bei Interesse an Unterstützung wenden Sie sich direkt an die
→ https://freiheitsrechte.org/kontakt

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Sozialamt Altona
Fachamt Grundsicherung und Soziales 
Soziales Dienstleistungszentrum Altona

Alte Königstraße 29-39
22767 Hamburg
Öffnungszeiten:
Mo 8-12, Di 8-12, Do 8-16, Fr 8-12 Uhr