DAVID vs. GOLIATH

Es bloggen – Christian Stoll – Jan Petermann – Jutta König – Gerd Müller – Hans S.

Sozialamt Altona*: Erfahrungen eines Rentners mit Grundsicherung und Pfandgeld

Sozialamt Altona, Grundsicherung im Alter, Rentner, Pfandflaschen, Leistungsbescheid, Erfahrungen.

Wir berichten über den fragwürdigen Umgang mit einem Rentner durch Behördenmitarbeitende, die sich in ihren Amtsstuben mit ihrem Tun hinter hohen Mauern sicher fühlen, da ihre Namen nicht der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden und sie keine beruflichen oder juristischen Konsequenzen fürchten müssen.

Sozialaamt Altona
Die Meinung des Rentners: Mitarbeiterinnen agieren feindselig, willkürlich und pflichtwidrig. E-Mails werden ignoriert, schwere Verwaltungsfehler vertuscht und Schuldumkehr betrieben. Zudem werden die gesetzlichen Beratungs-, Informations- und Neutralitätspflichten systematisch verletzt.

Die Sache mit dem Pfandflaschensammeln ist mehr als tragisch.

Die Leiterin zieht dem Rentner Hans S. Monagt für Monat das Geld wieder ab, dass er sich durch das Sammeln von Pfandflaschen hinzuverdient hatte. 

Sozialamt Altona. Gint es hier Willkür gegen einen Rentner?
Der Rentner belegt, weshalb hier Willkür vorliegt im Umgang mit Einnahmen aus dem Sammeln von Pfandflaschen.
Sozialamt Hamburg-Altona
Die Pfand-Einnahmen zieht das Sozialamt Altona dem Rentner wieder ab.
Pockrand, Soialamt Altona
Behördenwillkür im Visier. Keinerlei Bemühungen für Änderungen.
sozialamt Altona Pockrand
Aktuell: Die neue 50-Euro-Regelung. Verstößt sie auch gegen das Grundgesetz?
Altona Rentner Hans S.
Pfandflaschen sind anonyme Spenden gleichzusetzen. was denn sonst?

Aufgrund der hier veröffentlichten Artikel gab es Reaktionen von den Medien Hinz&KunztTAZ, NDR, WELT, Focus, Franfurter Rundschau, BildWELT und aus der Politik

In Kiel beispielsweise gibt es keine offizielle Anweisung oder generelle Praxis, dass Sozialämter Einnahmen aus dem Pfandsammeln systematisch von der Grundsicherung abziehenHier der Bezahlartikel der Kieler Nachrichten →

*Sozialamt Altona = Fachamt Grundsicherung und Soziales 
Leitung: Frau Pockrand
Soziales Dienstleistungszentrum Altona

Alte Königstraße 29-39
22767 Hamburg
Telefon: 040-428285050
Öffnungszeiten:
Mo 8-12, Di 8-12, Do 8-16, Fr 8-12 Uhr 
Webseite 

Bezirksamt Altona

Die hier geschilderten Vorgänge basieren auf Tatsachen und beinhalten mitunter persönliche Stellungnahmen.

Rechtlicher Beistand durch die GFF

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF) ist auf den Fall von Hans S. aufmerksam geworden und steht ihm nun juristisch zur Seite. Für den Rentner bedeutet das mehr als nur rechtlichen Beistand: „Es ist ein Zeichen, dass ich nicht allein bin. Dass jemand hinsieht. Dass Gerechtigkeit möglich bleibt – auch für Menschen ohne Geld und ohne Lobby.“ – Hans S.

Die GFF kämpft seit 2015 für Grund- und Menschenrechte. Mit Mut, Ausdauer und strategischen Gerichtsverfahren stellt sie sich Staat und Unternehmen entgegen, wenn diese gegen das Gesetz verstoßen. Der Verein finanziert sich <strong>ausschließlich durch Fördermitglieder und Spenden – ohne staatliche Gelder, für parteipolitische Unabhängigkeit. 

Hinweis für Betroffene: Die GFF prüft strategisch bedeutsame Fälle. Bei Interesse an Unterstützung wenden Sie sich direkt an die →
→ https://freiheitsrechte.org/kontakt 

 

FAQ Sozialamt Altona

Worum geht es auf dieser Seite im Kern?

Diese Seite gibt einen übergeordneten Überblick über die dokumentierten Erfahrungen des Rentners Hans S. mit dem Fachamt Grundsicherung und Soziales Altona (Leitung: Frau Pockrand). Sie fasst die zentralen Konflikte zusammen und berichtet über die mediale und politische Aufmerksamkeit, die der Fall erlangt hat, sowie über die juristische Unterstützung durch die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) .

Was ist der konkrete Anlass für die Berichterstattung?

Der unmittelbare Auslöser ist der jahrelange Konflikt um die Anrechnung von Einkünften aus dem Pfandflaschensammeln. Dem Rentner, der von Grundsicherung lebt, wurden diese Einnahmen (Beispiel: 58,25 €) monatlich von seiner Unterstützung abgezogen. Dies führte zu existentiellen Nöten, da ihm buchstäblich das Geld für kleine Alltagsausgaben (z.B. defekte Kaffeemaschine, Schuhe) fehlt.

Welche Medien und Politiker haben über den Fall berichtet?

Der Fall hat überregionale Aufmerksamkeit erregt, was den Druck auf das Amt erhöht hat. Folgende Medien und Akteure werden auf der Seite genannt:

  • Medien: Hinz&Kunzt, TAZ, NDR, WELT, Focus, Frankfurter Rundschau, Bild, 

  • Politik (Bezirk Altona): Vertreter von Grünen, SPD und FDP haben sich eingeschaltet und die Verwaltung aufgefordert, bei der Anrechnung von Pfandeinnahmen den Ermessensspielraum „größtmöglich wohlwollend“ zu nutzen.

Wie ist die grundsätzliche Haltung der Behörde laut der Seite?

Die Seite kritisiert, dass die Behördenmitarbeiter*innen, insbesondere die Leiterin Frau Pockrand, sich in einer Position der Macht und Anonymität sicher fühlen würden. Es wird der Eindruck vermittelt, dass sie keine beruflichen oder juristischen Konsequenzen für ihr Handeln fürchten müssten. Der Umgang mit dem Rentner wird als bürokratisch, herzlos und von mangelndem Willen zur Kooperation geprägt beschrieben.

Welche Rolle spielt die "Gesellschaft für Freiheitsrechte" (GFF)?

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. hat den Fall von Hans S. als strategisch bedeutsam eingestuft und bietet ihm nun juristischen Beistand. Dies ist für den Rentner eine wichtige Unterstützung, da er sich keinen eigenen Anwalt leisten kann. Die GFF finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge, um ihre politische Unabhängigkeit zu wahren.

Welche konkreten Vorwürfe werden in diesem Überblick genannt?

Zusätzlich zum Pfandflaschen-Streit werden hier die bereits aus den anderen Dokumentationen bekannten Vorwürfe zusammengefasst:

  • Rechtswidrige Kürzungen: Die Grundsicherung wurde gekürzt (um 27 € und 84 €), weil angebliche Unterlagen (Gas, Wasser) fehlten – jedoch ohne vorherige Aufforderung zur Nachreichung, was gegen § 24 SGB X verstößt.

  • Versäumte Aufklärung: Das Amt versäumte es, den Rentner auf seine Pflichten hinzuweisen, und schob ihm im Nachhinein die Schuld zu (Schuldumkehr).

  • Schikane und Diskreditierung: Ihm wurde ohne Anlass unterstellt, ein Gewerbe zu betreiben oder Leistungen zu erschleichen, um ihn unter Druck zu setzen.

Was kann ich als Betroffene*r aus diesem Fall lernen?
  • Öffentlichkeit kann helfen: Der Fall zeigt, dass mediale Berichterstattung und politischer Druck die Aufmerksamkeit auf Einzelfälle lenken und zu Reaktionen (wie der Einführung einer 50-Euro-Freigrenze) führen können.

  • Juristische Unterstützung suchen: Es gibt Organisationen wie die GFF, die in besonders grundlegenden Fällen kostenlose juristische Hilfe bieten können. Für allgemeine Beratung stehen auch die Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA) oder Sozialverbände zur Verfügung.

  • Rechtliche Schritte nicht scheuen: Der Gang zum Sozialgericht bleibt ein wichtiges Mittel, um die Rechtmäßigkeit von Bescheiden prüfen zu lassen.

  • Dokumentieren: Führen Sie ein genaues Protokoll über die gesamte Kommunikation mit Ihrer Behörde. Dies kann im Streitfall als Beweis dienen.

Wo finde ich die ausführlichen Einzelfall-Dokumentationen?

Die Seite ist als übergeordnete Übersichtsseite gedacht. Die detaillierten Berichte zu den einzelnen Vorfällen (Kürzungen, Schuldumkehr, Gesprächsangebote, etc.) finden Sie auf der verlinkten Hauptseite:
👉 christianstoll.net/sozialamt-altona-frau-pockrand/