Erfahrungen mit dem Sozialamt Altona
Die hier geschilderten Vorgänge basieren auf vorliegende Dokumente und auf der Darstellung des Betroffenen und stellen somit eine persönliche Bewertung dar. ← Zurück zur Übersicht
Behörden Pingpong und Zermürbungstaktik? So wird der Rentner Hans S. von den Sozialbehörden in Hamburg behandelt.
von Jutta König, 30.05.2026
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Der konkrete Fall des Rentners Hans S.:
Da das Sozialamt Altona unter anderem seine Fragen seit Monaten nicht beantwortet hatte, reichte er Beschwerde beim übergeordneten Bezirksamt Altona ein. Das Bezirksamt Altona antwortete nicht.
Darüber beschwerte er sich wiederum bei der übergeordneten Sozialbehörde.
Auch die Sozialbehörde antwortete nicht.
An dieser Stelle gilt es, kurz innezuhalten, um die Ungeheuerlichkeit dieser Vorgänge aufzuzeigen.
Der Umgang mit dem Rentner scheint systemisch zu sein. Offenbar wird mit allen anderen älteren Leistungsempfängern ähnlich umgegangen.
Weder Anstand, Höflichkeit noch Respekt scheinen bei den involvierten Behördenmitarbeiter*innen in ausreichendem Maße vorhanden zu sein. Dies sei – so seine persönliche Meinung – jedoch die Grundvoraussetzung für ein bürgerzugewandtes Auftreten.
Gesetze, die den Umgang und die Bearbeitung von Unterlagen regeln, werden ignoriert. Das nennt man Vorsatz. Wo Vorsatz im Spiel ist, sind Willkür, Schikane und Diskriminierung nicht weit.
Das wird besonders deutlich, schaut man sich die Fortsetzung an:
Erst nachdem sich der Rentner nach fünf Monaten (!) über den Stand der Dinge erkundigt hatte, teilte ihm die Sozialbehörde mit, dass seine Beschwerde zur weiteren Bearbeitung an das Bezirksamt Altona zurückgegeben worden war.
In Hamburg scheinen sich die Bediensteten der Sozialbehörden alles erlauben zu können, was sie wollen. Konsequenzen haben sie kaum zu befürchten.
Dienstaufsichtsbeschwerden werden abgeschmettert, Fachaufsichtsbeschwerden durch das Bezirksamt Altona bleiben unbeantwortet und auch die Beschwerde darüber, bei der aufsichtsführenden Sozialbehörde, blieb ohne Antwort.
Der Rentner hat die Sozialbehörde aufgefordert, die Beschwerde gegen das Bezirksamt Altona wieder an sich zu ziehen:
Sehr geehrte Frau XXX,
mit Schreiben vom 21.05.2026 teilt mir Ihre Behörde nach einer Verweildauer von fünf Monaten mit,
dass Sie meine Beschwerde zur Bearbeitung an das Bezirksamt Altona weitergeleitet haben.
Dieser Weiterleitung widerspreche ich hiermit ausdrücklich. Sie ist rechtlich verfehlt.
Darüber hinaus bewerte ich das Verhalten der involvierten Mitarbeiter:innen als diskriminierend.
Sie hielten es nicht für nötig, ihrer gesetzlichen Mitteilungspflicht nachzukommen und mir
die Rückgabe meiner Beschwerde an das Bezirksamt mitzuteilen.
Gegenstand meiner Beschwerde 22.12.2025 waren nicht Dienstaufsichtsbeschwerden,
die es zu beurteilen galt, sondern Fachaufsichtsbeschwerden, die vom Bezirksamt Altona
nicht beantwortet wurden. Die aufgeführten Dienstaufsichtsbeschwerden galten lediglich
als zusätzliche Information.
Indem Sie meine Rüge über die Untätigkeit des Bezirksamtes an eben dieses Bezirksamt
zurückverweisen, machen Sie den Beschwerdegegner zum Richter in eigener Sache.
Dies widerspricht den fundamentalen Grundsätzen eines fairen Verwaltungsverfahrens
und dem Zweck der Fachaufsicht und verstößt gegen das Aufsichtsrecht.
Als oberste Fachaufsichtsbehörde sind Sie dazu verpflichtet, die Rechtmäßigkeit und
Zweckmäßigkeit des Handelns der Bezirksämter zu gewährleisten.
Wenn das Bezirksamt Altona seine Aufsichtspflichten strukturell vernachlässigt,
greift Ihr Selbsteintrittsrecht und Ihre Pflicht zur eigenen Sachaufklärung.
Eine bloße Rückleitung an die untätige Stelle stellt ein behördliches Organisationsversäumnis dar.
Ich bitte Sie daher:
Das Verfahren unverzüglich wieder an sich zu ziehen,
Die aktenkundige Untätigkeit des Bezirksamtes Altona im Rahmen Ihrer Fachaufsicht zu prüfen,
Mir bis spätestens zum 10. 06.2026 zu bestätigen, dass eine sachliche Prüfung durch Ihr Haus erfolgt.
Mir mitzuteilen, weshalb noch keine Erledigung nach fünf Monaten erfolgt ist.
An welchem Datum die Sozialbehörde meine Beschwerde an das Bezirksamt Altona zurückgegeben hat.
Ich behalte mir vor, diesen Vorgang dem Eingabenausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft
zur parlamentarischen Prüfung zu übergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hier einige Fakten aus dem Bezirksamt Altona →