So wird Transparenz interpretiert, im Sozialamt Altona
von Jan Petermann, 06.12.2025
Macht sich hier etwa jemand über den Rentner lustig?
Hans S. beschwert sich beim Sozialamt Altona darüber, dass in deren behördlichen Schreiben zwei Namen von Mitarbeiterinnen aufgeführt sind.
Im Briefkopf ist Frau Schwien angegeben, der Brief ist aber von “Seifert” unterzeichnet, einer Person, die ihre Geschlechtszugehörigkeit aus welchen Gründen auch immer nicht angeben will, siehe Anlage.
An wen wendet man sich bei Rückfragen?
Gegen welche Person kann man gegebenenfalls eine Beschwerde richten?
Hans S. hält diese Briefe für nicht transparent und vermutet dahinter eine Absicht: Sie sollen dem Bürger Rückfragen oder Beschwerdeverfahren erschweren, damit er davon Abstand nimmt.
Die Leiterin, Frau Pockrand, verneint das und schreibt, dass gerade dadurch, dass zwei Namen genannt werden, Transparenz bestehe.
Das mag verstehen, wer will. Jedenfalls kommt sie auch hier ihrer Beratungspflicht nicht nach. Sie äußert lediglich ihre private Meinung, ohne ein Gesetz oder eine Verwaltungsvorschrift zu nennen, die diese Art der Kommunikation rechtfertigt.
Abgesehen davon ist dieser Schriftwechsel weder bürgernah, noch höflich oder respektvoll.
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