← Zurück zur Übersicht  Erfahrungen mit dem Sozialamt Altona

Es bloggen – Christian Stoll – Jan Petermann – Jutta König – Gerd Müller – Hans S

Wer kontrolliert die Kontrolleure?

Ein Fallbericht, der am Beispiel des Rentners Hans S. zeigt, wie Mitarbeitende des Sozial- und Bezirksamts Altona sowie der Sozialbehörde mit älteren Menschen umgehen, die lediglich ihr Recht einfordern.

Christian Stoll, 17.11.2025 – update

Eine Dokumentation über den Fall des 75-jährigen Rentners Hans S. und seinen mehr als einjährigen Kampf durch die Hamburger Sozialverwaltung. 

Der Fall führt durch mehrere Ebenen der Hamburger Verwaltung – vom Sozialamt Altona über das Bezirksamt Altona bis hin zur obersten Instanz, die Sozialbehörde Hamburg. Die verhält sich im Umgang mit dem Rentner ebenso bürgerfern, wie die untergeordneten Dienststellen. Wie der Herr, so`s Gescherr.  Fachaufsichtsbeschwerden werden nicht bearbeitet, E-Mails nicht beantwortet, sämtliche Beschwerden als unbegründet abgewiesen. 

Rentner Hans S.

„Mich erschreckt, mit welcher Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit Gesetze und Vorschriften vorsätzlich außer Acht gelassen werden. Vermutlich liegt es daran, dass sich Mitarbeitende sicher fühlen in ihren Amtsstuben hinter hohen Mauern in der Gewissheit, anonym zu bleiben und weder juristische noch berufliche Konsequenzen fürchten zu müssen.“

Sozialamt Altona

Grobe Verfahrensfehler werden vertuscht. Kürzungen der Bezüge erfolgen ohne Vorankündigung.
E-Mails werden häufig nicht oder nur unzureichend beantwortet.
Dienstaufsichtsbeschwerden bleiben ohne Konsequenzen.
Einnahmen aus dem Sammeln von Pfandflaschen werden dem Rentner wieder abgezogen.

Bezirksamt Altona

NEIN DANKE!
Der Rentner hat nach seinen bisherigen Erfahrungen mit dieser Behörde den Eindruck gewonnen, dass Recht und Gesetz in dieser Behörde nicht verpflichtend, sondern eine „Kann-Bestimmung“ sind.
Grundsätzlich wird auf Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerden nicht reagiert.

Sozialbehörde Hamburg

Oberste Kontrollinstanz!
Sie informiert den Rentner erst im Mai ’26 auf Nachfrage mit, dass seine im Dez ’25 eingereichte Fachaufsichtsbeschwerde gegen das Bezirksamt Altona im Jan ’26 an das Bezirksamt Altona zur Bearbeitung zurückgeschickt wurde. 
Eine Bearbeitung erfolgte bis Aug ’26 nicht. Die Bürgerschaft wurde eingeschaltet. 

FAQ zu diesem Bericht:

1. Worum geht es in dem Bericht auf dieser Seite?

Der Bericht dokumentiert den Fall des 75-jährigen Rentners Hans S. und seinen über einjährigen Konflikt mit der Hamburger Sozialverwaltung. Es wird geschildert, wie seiner Erfahrung nach das Sozialamt Altona, das Bezirksamt Altona und die übergeordnete Sozialbehörde mit ihm umgegangen sind, als er versuchte, seine Rechte durchzusetzen.

2. Welche konkreten Vorwürfe werden gegen das Sozialamt Altona erhoben?

Dem Sozialamt Altona wird im Bericht vorgeworfen:

  • Grobe Verfahrensfehler, die vertuscht worden seien.

  • Kürzungen von Bezügen ohne vorherige Ankündigung.

  • Unzureichende oder ausbleibende Antworten auf E-Mails.

  • Keine Konsequenzen aus Dienstaufsichtsbeschwerden.

  • Abzug von Einnahmen, die der Rentner durch das Sammeln von Pfandflaschen erzielt hatte.

3. Was wird dem Bezirksamt Altona vorgeworfen?

Der Bericht zitiert den Rentner mit dem Eindruck, dass in dieser Behörde Recht und Gesetz nicht verpflichtend, sondern nur eine „Kann-Bestimmung“ seien. Zudem wird kritisiert, dass grundsätzlich nicht auf Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerden reagiert werde.

4. Welche Rolle spielt die Sozialbehörde Hamburg in diesem Fall?

Die Sozialbehörde wird als oberste Kontrollinstanz beschrieben. Der Bericht kritisiert jedoch, dass sie eine vom Rentner im Dezember 2025 eingereichte Fachaufsichtsbeschwerde im Januar 2026 zurück an das Bezirksamt Altona zur Bearbeitung schickte. Bis August 2026 sei dort keine Bearbeitung erfolgt. Der Rentner schaltete daraufhin die Bürgerschaft ein.

5. Was ist das Fazit des Berichts?

Der Bericht zeichnet das Bild einer bürgerfernen Verwaltung, in der Beschwerden nicht bearbeitet und E-Mails nicht beantwortet werden. Der Rentner Hans S. wird mit der Aussage zitiert, dass ihn „erschreckt, mit welcher Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit Gesetze und Vorschriften vorsätzlich außer Acht gelassen werden“. Er vermutet, dass sich die Mitarbeitenden in ihrer Anonymität sicher fühlen und keine Konsequenzen fürchten.

6. Ist dieser Bericht eine offizielle Stellungnahme der Behörden?

Nein. Es handelt sich um einen Fallbericht und eine Dokumentation von Christian Stoll, der die Erfahrungen eines Einzelnen schildert. Es ist keine offizielle Stellungnahme des Bezirksamts Altona, des Sozialamts oder der Sozialbehörde.

7. Wurde der Bericht kürzlich aktualisiert?

Ja, der Bericht trägt das Datum „17.11.2025 – update“. Das konkrete Datum der letzten Aktualisierung ist nicht näher bezeichnet, aber er erwähnt Ereignisse bis August 2026.