Erfahrungen  – Abläufe – Tipps & Ansprechpartner (2025)

Fachamt Grundsicherung und Soziales, Alte Königstraße 29-29, 22767 Hamburg

DIE BÜROKRATISCHE FRONT

Wie ist ein solcher Umgang möglich? Wahrscheinlich, weil sich kein Leistungsberechtigter traut, sich zu wehren – was die Behördenmitarbeitenden offenbar dazu verleitet, sich nicht immer an gesetzliche Vorgaben zu halten und bei Widerspruch feindselig zu reagieren. Ein No-Go.

↓ Aktuell ↓

Die Erleichterung ist riesengroß bei dem Rentner Hans S.: Nach Monaten der Auseinandersetzung mit dem Sozialamt Altona ist endlich Hilfe in Sicht.
Die → Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF) ist auf seinen Fall aufmerksam geworden und steht ihm nun juristisch zur Seite. 
Für Hans S. bedeutet das mehr als nur rechtlichen Beistand. Es ist ein Zeichen, dass er nicht allein ist. Dass jemand hinsieht. Dass Gerechtigkeit möglich bleibt – auch für Menschen ohne Geld und ohne Lobby. Die GFF kämpft seit 2015 für Grund- und Menschenrechte. Mit Mut, Ausdauer und strategischen Gerichtsverfahren stellt sie sich Staat und Unternehmen entgegen, wenn diese gegen das Gesetz verstoßen.
Die Arbeit für die Freiheitsrechte wird durch Fördermitglieder und Spender*innen finanziert. Der Verein nimmt keinerlei staatliche Gelder entgegen, wodurch eine parteipolitische Unabhängigkeit gewährleistet ist.
Hans S. ist zutiefst dankbar für die Unterstützung, die ihm zuteil wird. Er bittet um → Spenden für diesen Verein, damit auch anderen geholfen werden kann. 

Pfandgeld als Einkommen angerechnet. Ignoriert das Sozialamt Altona die Rechtslage?

Frau Seifert aus dem Sozialamt Altona – gegen die der Rentner Hans S. bereits mehrere Dienstaufsichtsbeschwerden eingereicht hat – zog ihm die Einnahmen aus dem Sammeln von Pfandflaschen von seiner „Grundsicherung im Alter“ ab.

Die Geschehnisse haben wir dokumentarisch  festgehalten in diesem Blogartikel →

Dieser Artikel erzeugte ein großes Interesse, infolgedessen gleich mehrere Medien den Fall aufgriffen und sogar Unstimmigkeiten in der gesetzlichen Auslegung feststellten. Siehe dazu die Berichte von NDR, MOPO, TAZ und  Hinz&Kunzt, die den Stein erst ins Rollen gebracht haben. 

Daraufhin gingen bei den Redaktionen zahlreiche Spendenangebote für den Rentner ein, die er – sichtlich ergriffen – nicht annehmen kann. Stattdessen würde er sich über eine Spende an den Verein GFF (Gesellschaft für Freiheitsrechte e. V. ) freuen, der seine Rechte vor Gericht vertritt und die Kosten übernimmt. 

Die Sachbearbeiterin des Sozialamts Altona verlangt von dem Rentner Hans S. Unterlagen, ohne einen konkreten Anlass zu benennen. Nach Ansicht des Rentners verstoßen solche Ermittlungen „ins Blaue hinein“ gegen rechtsstaatliche Grundsätze und untergraben das Vertrauen in staatliches Handeln. Kontrolle ohne Begründung ist keine Verwaltung, sondern Machtausübung. Lesen Sie die ganze Geschichte → hier

Wie man Leistungsempfänger entmutigt, nervige Fragen zu stellen.

Wenn Behörden antworten, ohne wirklich zu antworten – dann beginnt das Spiel  Behörden Ping – Pong.
Der Hamburger Rentner Hans S. beschreibt anhand eines Schreibens der Fachamtsleiterin (Sozialamt Altona), wie gezielte Verwirrung, schwammige Formulierungen und vermeintliche Gesprächseinladungen dazu genutzt werden, kritische Fragen zu umgehen.
Was als einfache Anfrage begann, wird zum Lehrstück über bürokratische Strategie, Machtgefälle und den schleichenden Verlust von Vertrauen in staatliche Stellen.
Ein dokumentarisch erzählter Bericht hier →

Warum hat der Rentner die geforderten Unterlagen nicht sofort der Behörde zur Verfügung gestellt, dann wäre die Sache erledigt gewesen?

Nach Ansicht des Rentners hat sich die Sachbearbeiterin nicht an ein Gesetz gehalten, das der Behörde eine Mitwirkungspflicht auferlegt: Sie hätte den Rentner zunächst über die fehlenden Unterlagen informieren müssen, bevor sie die Leistungen kürzt. 

Sie hat dieses Versäumnis jedoch nicht eingeräumt, sondern nach Ansicht des Rentners versucht, es zu vertuschen – offenbar in der Hoffnung, der mittellose Rentner würde zügig die Unterlagen herbeischaffen, um schnell an sein Geld zu gelangen – wie es die meisten Betroffenen wohl getan hätten.  Dann hätte sich ihr Verfahrensfehler allerdings in Luft aufgelöst und alles wäre beim Alten geblieben.
Das wollte Hans S. unbedingt vermeiden. Er händigte die ihm seit Anfang Juli 2025 vorliegenden Versorgerunterlagen erst im August aus – nachdem er Klage beim Sozialgericht eingereicht hatte. Er will gerichtlich die Klärung der Rechtslage erwirken, um eine Wiederholung solcher Vorgänge auszuschließen. Außerdem will er seine Rehabilitierung erreichen, da er von Anfang an zu Unrecht belastet wurde. Die Beanstandungen der Behörde beruhen seiner Auffassung nach nicht auf einem Verschulden seinerseits, sondern auf einem Verfahrensfehler der Sachbearbeiterin aus dem Sozialamt Altona.

Die Dezernentin im Bezirksamt Altona, prüft die Dienstaufsichtsbeschwerden …

Sozialamt Hamburg Mitarbeiterinnen

Kaum zu glauben.
Die Frage, wer die Kürzungen zu verantworten hat, wurde bislang von den Mitarbeiterinnen nicht beantwortet. 
Hamburg, 25.11.2025

Sozialamt Altona, Königstraße 29-39, 22767 Hamburg
Fachamtsleiterin ist Frau Pockrand

Bezirksamt Altona
Fachamt Grundsicherung und Soziales 
Soziales Dienstleistungszentrum Altona

Alte Königstraße 29-39
22767 Hamburg
Öffnungszeiten:
Mo 8-12, Di 8-12, Do 8-16, Fr 8-12 Uhr

Der Rentner Hans S. hat keine guten Erfahrungen mit dem Sozialamt Altona gemacht.