Erfahrungen mit dem Sozialamt Altona – Abläufe, Tipps & Ansprechpartner (2025)
Wir zeigen am Beispiel des Rentners Hans S., wie das Sozialamt Altona mit Leistungsempfängern umgeht, die Grundsicherung im Alter erhalten.
Hans S. wurde ohne Vorwarnung die „Grundsicherung im Alter“ gekürzt. Die Behörde argumentierte mit fehlenden Unterlagen, die nicht eingereicht wurden. Doch dazu wurde er nie aufgefordert. Für ihn ist das ein klarer Verfahrensfehler. Anstatt einer Aufklärung erlebt er den Versuch einer Schuldumkehr und fragwürdige Methoden. Ein dokumentarischer Fall.
DAS SIND DIE ANSPRECHPARTNER*INNEN
Wenn jeder Cent zählt – und selbst der wird gestrichen
Der 75-jährige Rentner Hans S. kämpft ums Überleben: Steigende Lebenshaltungskosten, teure Medikamente, ein kaputtes Fahrrad – und das Gefühl, nie genug zu haben. Aus Not beginnt er, Flaschen zu sammeln, um sich wenigstens das Nötigste leisten zu können. Doch das Sozialamt Altona zieht diese winzigen Einnahmen von seiner Grundsicherung ab.
Ping – Pong mit der Behörde: Wie ein Rentner um Antworten kämpft
Wenn Behörden antworten, ohne wirklich zu antworten – dann beginnt das Spiel: Ping – Pong.
Der Hamburger Rentner Hans S. beschreibt anhand eines Schreibens der Fachamtsleiterin (Sozialamt Altona), wie gezielte Verwirrung, schwammige Formulierungen und vermeintliche Gesprächseinladungen dazu genutzt werden, kritische Fgen zu umgehen.
Was als einfache Anfrage begann, wird zum Lehrstück über bürokratische Strategie, Machtgefälle und den schleichenden Verlust von Vertrauen in staatliche Stellen.
Ein dokumentarisch erzählter Bericht hier →
Einen weiterer Beleg für die Feindseligkeit, mit der die Damen aus der Sozialbehörde Altona dem Rentner Hans S. begegnen, glaubt er hier zu erkennen.
Briefe an den Rentner enthalten zwei Namen. Die Verantwortlichkeit für den Inhalt der Schreiben wird somit verschleiert und erschwert etwaige Beschwerdeverfahren.
Lesen Sie die ganze Geschichte → hier
Warum hat der Rentner die geforderten Unterlagen nicht sofort der Behörde zur Verfügung gestellt, dann wäre die Sache erledigt gewesen?
Nach Ansicht des Rentners hat sich die Sachbearbeiterin nicht an ein Gesetz gehalten, das der Behörde eine Mitwirkungspflicht auferlegt: Sie hätte den Rentner zunächst über die fehlenden Unterlagen informieren müssen, bevor sie die Leistungen kürzt.
Sie hat dieses Versäumnis jedoch nicht eingeräumt, sondern nach Ansicht des Rentners versucht, es zu vertuschen – offenbar in der Hoffnung, der mittellose Rentner würde zügig die Unterlagen herbeischaffen, um schnell an sein Geld zu gelangen – wie es die meisten Betroffenen wohl getan hätten. Dann hätte sich ihr Verfahrensfehler allerdings in Luft aufgelöst und alles wäre beim Alten geblieben.
Das wollte Hans S. unbedingt vermeiden. Er händigte die ihm seit Anfang Juli 2025 vorliegenden Versorgerunterlagen erst im August aus – nachdem er Klage beim Sozialgericht eingereicht hatte. Er will gerichtlich die Klärung der Rechtslage erwirken, um eine Wiederholung solcher Vorgänge auszuschließen.Ereignisse auszuschließen. Außerdem will er seine Rehabilitierung erreichen, da er von Anfang an zu Unrecht belastet wurde. Die Beanstandungen der Behörde beruhen seiner Auffassung nach nicht auf einem Verschulden seinerseits, sondern auf einem Verfahrensfehler der Sachbearbeiterin aus dem Sozialamt Altona.
Die Dezernentin im Bezirksamt Altona, prüft die Dienstaufsichtsbeschwerden …
… und kommt zu dem Ergebnis, dass sie keinerlei Fehlverhalten ihrer Mitarbeiterinnen erkennen kann und schmettert die Dienstaufsichtsbeschwerde ab. Das Schreiben und die Antwort vom des Rentners vom 18.08.2025 sehen Sie hier → Hierin bittet er u.a. um Mitteilung einer Rechtsmittelbelehrung, damit er gegen ihren Bescheid Einspruch einlegen kann. Frau Scherwath antwortet nicht. Auch nicht auf ein Erinnerungsschreiben vom 28.08.2025. Heute ist der 25.11.2025 !!!→
Wie Mitarbeiterinnen aus dem Sozialamt Altona mit einem Rentner umgehen.
Seiner Darstellung zufolge begegnen ihm die beiden Mitarbeiterinnen mit zunehmender Feindseligkeit, seit er sich gegen einen Behördenbescheid zur Wehr gesetzt hat. Der Grund: Eine ungerechtfertigte Kürzung seiner Bezüge und den Versuch der Schuldumkehr.→
Kaum zu glauben.
Die Frage, wer die Kürzungen zu verantworten hat, wurde bislang von den Mitarbeiterinnen nicht beantwortet.
Hamburg, 25.11.2025